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Drive-Through-Bestatter – Ein neuer Bestattungstrend?

Kalifornien hat es vorgemacht, jetzt zieht auch Japan nach. Das erste „Drive-Through“-Bestattungsinstitut bricht jetzt mit jahrhundertealten Bestattungstraditionen und ermöglicht Trauernden die Abschiednahme im Vorbeifahren - aus dem Auto. Von der Online Bestattung bis hin zum Drive-Through-Bestatter - alles muss heute automatisiert und ökonomisch ablaufen. Aber ist das wirklich immer von Vorteil?

Was ist eine Drive-Through-Bestattung?

Ähnlich wie bei bekannten Fastfood-Ketten fahren die Leute bzw. die Trauernden an einer Art Schaufenster vorbei, hinter dem der Verstorbene aufgebahrt ist. Aus dem Auto heraus erweisen sie dem Verstorbenen die letzte Ehre, tragen – je nach Wunsch - auf einem Touch Screen ihre Namen ein und dürfen Mitleidsbekundungen loswerden. Natürlich ist auch Stehenbleiben und Aussteigen möglich. Nahe Angehörige sehen von innen, wie die vorbeifahrenden Trauernden Abschied nehmen.

Kommt das bald auch zu uns?

Ist das jetzt ein neuer Bestattungstrend? Informationen zur Drive-Through-Bestattung konnten wir bisher nur vereinzelnd in Kalifornien und Japan finden. In Japan begründete der Firmenchef des ersten Drive-Through-Bestattungsinstituts die Einrichtung mit der Zeitersparnis, die Trauergäste damit hätten. Für viele Arbeitnehmer sei dies bei zahlreichen Überstunden und Leistungsdruck eine enorme Entlastung. Gegenüber einer normalen Bestattung sei die Drive-Through-Alternative zudem deutlich günstiger. Ältere Angehörige, die nicht mehr gut zu Fuß unterwegs sind, müssen nicht aussteigen, sondern können bequem im Auto sitzen bleiben. Grundsätzlich ist es jedem möglich, an dem Fenster vorbeizufahren und „auf Wiedersehen“ zu sagen. Auch für Angehörige, die Schwierigkeiten haben, mit dem Verstorbenen in einem Raum zu sein, gestaltet sich die Drive-Through-Bestattung angenehmer.

Die Frage ist nur: Ist das Abschiednehmen im Vorbeifahren nicht pietätlos und unaufrichtig? Sollte man sich für einen verstorbenen Angehörigen nicht mehr Zeit nehmen, als ein kurzes Vorbeifahren? Wie sehen Sie das? Wir würden uns über Kommentare zu diesem Thema auf Facebook sehr freuen.

Bruch mit jahrhundertealten Bestattungstraditionen

Mal abgesehen davon, dass sie kein Auto hatten, wäre eine solche Bestattung bei unseren Vorfahren niemals in die Tüte gekommen. Sie würden sich sicher im Grab umdrehen, wenn Sie mitbekämen, was am Drive-Through-Bestattungsschalter los ist. Begräbnis- und Bestattungsrituale waren damals zum Großteil etwas sehr Persönliches und man nahm sich Zeit zum Abschiednehmen.

Sie möchten wissen, wie es früher war? Lesen Sie gerne unsere Blogbeiträge zum Thema:

Die Geschichte der Bestattung Teil 1: Steinzeit und Bronzezeit

Die Geschichte der Bestattung Teil 2: Ägypten

Die Geschichte der Bestattung Teil 3: Griechenland

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